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Psychologie Seiten Home Allgemeine Psychologie Motivation - Motivation durch Anreiz und Erwartung - Handlungsergebnisse

Motivation - Motivation durch Anreiz und Erwartung - Handlungsergebnisse

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Handlungsergebnisse und Handlungsfolgen (S.185)

Es stellt sich die Frage, ob ein Handlungsergebnis nun eine Valenz in sich selbstoder seine Valenz nur (indirekt) durch Handlungsfolge erhält. Der Stand der Diskussion erscheint unklar. Es läßt sich aber eine Unterscheidung in intrinsiche und extrinsische Valenzen treffen.

Intrinsische Valenzen beruhen auf Selbstbewertungsprozessen und umfassen z.B Selbstwertgefühl oder Gefühle der Selbsverwirklichung. Demgegenüber stehen extrinsische Valenzen die durch äußere Instanzen wie etwa Autorität, Prestige, oder Gehalt bedingt werden.

Am ehesten könnten wohl intrinsische Valenzen dem Handlungsergebnis direkt zugeordnet werden obwohl auch hier Selbstbewertungsprozesse eine Mittlerrolle spielen.

empirische Überprüfung (S 187)

Die Theorie von Vroom hat sich in etlichen Feldstudien als fruchtbar erwiesen. Dabei fanden sowohl das Valenz- als auch das Handlungsmodell empirische Bestätigung.

In allen Untersuchungen scheint jedoch die Operationalisierung der Konstrukte als schwierig und fragwürdig, insbesondere das Konstrukt Instrumentalität.



Aktualisiert ( Mittwoch, den 04. November 2009 um 12:33 Uhr )  

nice to know

Der Rosenthal-Effekt wurde von den Psychologen Robert Rosenthal und Lenore Jacobson 1968 beschrieben. In einer Schule wurde Lehrern mitgeteilt, dass Sie im nächsten Schuljahr eine Klasse an ausserordentlich intelligenten Schülern übernehmen würden.  Nach Ende des Schuljahres zeigte sich, dass die Noten der Klasse besser waren, selbst der IQ der Schüler lag über 20 Punkte höher. Die Klassenzusammensetzung war jedoch  eine Zufallsauswahl. Weil aber Schüler glaubten, zu den Besten zu gehören und auch die Lehrer ihnen mehr zutrauten, stieg die Leistungs- und Lernkurve.