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Buchtipps

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Psychologie von David G. Myers

Sehr umfangreiches Werk mit 1064 Seiten. Es beinhaltet dadurch aber auch alle Grundlagenfächer, aktuelle Ansätze aus Neurowissenschaften und Verhaltensgenetik, sowie die drei großen Anwendungsfächer klinische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie und pädagogische Psychologie. Sehr lobenswert ist die hilfreiche Didaktik des Buches: Zusammenfassungen, Denkansätze, Fragen zum Verständnis etc. (Kostenpunkt 44,95)


Warum ich fühle, was du fühlst von Joachim Bauer

Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone

Dieses Buch behandelt die Funktionsweise von Spiegelneuronen. Bauer erklärt dabei gut verständlich die ablaufenden Prozesse im Gehirn und was diese für Auswirkungen auf unser Leben und Verhalten haben. Spiegelneurone spielen eine Rolle bei intuitiver Wahrnehmung und Empathie. Ihre Entdeckung erweitert zudem das Verständnis für kindliches Lernen, Autismus und das Einsetzen von Psychotherapie.

 

nice to know

Der Hawthorne-Effekt beschreibt den Einfluß des Beobachters auf den Beobachteten ausschließlich aufgrund der Tatssache, dass eine Beobachtung stattfindet. Der Effekt  geht auf ein Experiment um 1924 in den Hawthorne-Werken der Western Electric in Cicero/Illinois zurück. Die Forscher wollten wissen, ob verbesserte Lichtverhältnisse die Produktivität steigern können. Anfangs sah es danach aus, doch dann stellte sich heraus: Die Probanden arbeiteten nur besser, weil sie wussten, dass sie beobachtet werden. Der Effekt zeigt zugleich, dass Menschen eine erlernte Ansicht darüber haben, was ihre maximale Leistungskraft anbelangt und dass diese Grenze oft willkürlich gewählt ist. Man darf annehmen, dass die Hawthorne-Arbeiter schon unter Dämmerlicht ihr Bestes gaben. Aber jedes Mal, wenn die Forscher ein Experiment ankündigten, waren sie in der Lage, ihre Schaffenskraft zu steigern.