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Neuronale Korrelate des Bewusstseins

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Zusammenfassung

Diese vorliegende Arbeit befasst sich mit der aktuellen Forschung über die Neuronalen Korrelate des Bewusstseins und deren Identifikation. Ausgehend von Crick und Kochs Appell (1990) nach einer neurobiologischen Theorie des Bewusstseins, konzentriert sich die Arbeit auf eine materialistische Sichtweise und stellt Bewusstsein als natürliches Produkt evolutionärer und biologischer Vorgänge dar.
Zunächst wird ein kurzer Einblick in verschiedene Theorien zum Bewusstsein und deren Weiterentwicklung in den letzten 20 Jahren gegeben, sowie eine Eingrenzung des Begriffs Neuronales Korrelat vorgenommen. Anschließend werden die aktuellen Methoden und Erkenntnisse der Bewusstseinsforschung dargestellt.
Erst durch eine grundlegende, wissenschaftliche Erforschung der biologischen Prozesse, welche Bewusstsein ermöglichen und mit subjektiven Bewusstseinszuständen korrelieren, lässt sich das Bewusstsein Schritt für Schritt erfassen. Von daher scheint es sinnvoll, nach dem geringst möglichen Satz von Neuronen, der im Wechselspiel mit einer bewussten Wahrnehmung steht, zu suchen (Crick, 1994; Crick & Koch, 1990, 1992; Koch, 2005).
Die besten Kandidaten für die Neuronalen Korrelate des Bewusstseins scheinen die Pyramidenzellen in der Großhirnrinde zu sein, diese können mit ihren weiten Ausläufern ein neuronales Netzwerk über den gesamten Kortex spannen, welches die Fähigkeit besitzt, (a) Informationen zwischen sich nicht angrenzenden Hirnarealen auszutauschen, (b) Rückkopplungsschleifen zu bilden, damit ein Bewusstseinszustand aufrecht erhalten werden kann sowie (c) die Möglichkeit, dass Neuronenaktivität synchron und in Koalitionen auftreten kann. (Crick, 1994; Koch, 2005; Koch & Greenfield, 2008; Tononi & Koch, 2008).

Die Arbeit als PDF: Neuronale Korrelate des Bewusstseins

Inhalt:

1. Einleitung
2. Hauptteil
2.1. Auf der Suche nach dem Bewusstsein: ein Überblick
2.2. Arbeitsgrundlage
2.3. Was sind die Neuronalen Korrelate des Bewusstseins ?
2.3.1. Grundvoraussetzungen: Die bewußtseinsermöglichenden Neuronen (NCCe)
2.3.2. Neuronen und ihre Aktivität
2.3.3. Spezifisches Korrelat oder ganzheitlicher Prozess?
2.3.4. Die Eigenschaften der NCC
2.4. Wie lassen sich die Neuronalen Korrelate des Bewusstseins identifizieren?
2.4.1. Forschungszugang
2.4.2. Einzel- und Vielzellableitungen
2.4.3. Unterschiedliche Interpretation: Necker Würfel
2.4.4. Binokularer Wettbewerb und Flash Supression
2.4.5. Bewegungswahrnehmung
2.4.6. Emotionale Reize
3. Diskussion
4. Literaturverzeichnis

Aktualisiert ( Montag, den 16. November 2009 um 11:06 Uhr )  

nice to know

Der Rosenthal-Effekt wurde von den Psychologen Robert Rosenthal und Lenore Jacobson 1968 beschrieben. In einer Schule wurde Lehrern mitgeteilt, dass Sie im nächsten Schuljahr eine Klasse an ausserordentlich intelligenten Schülern übernehmen würden.  Nach Ende des Schuljahres zeigte sich, dass die Noten der Klasse besser waren, selbst der IQ der Schüler lag über 20 Punkte höher. Die Klassenzusammensetzung war jedoch  eine Zufallsauswahl. Weil aber Schüler glaubten, zu den Besten zu gehören und auch die Lehrer ihnen mehr zutrauten, stieg die Leistungs- und Lernkurve.