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Die Sozialpsychologie ist die Disziplin innerhalb der Psychologie, die sich mit Interaktion innerhalb und zwischen Gruppen, sowie deren Rückkopplung auf das Individuum beschäftigt. Relevante Themenbereich der Sozialpsychologie sind unter anderem: Einstellungen, Personenwahrnehmung, soziale Wahrnehmung, soziale Motive, soziale Interaktion und Gruppenprozesse. In der angewandten Sozialpsychologie unterscheidet sich die europäische "soziologische Sozialpsychologie", die stärker auf Inter- und Intragruppenprozesse ausrichtet ist, vom in den USA verbreiteten Ansatz der "social cognition" , der stärker das Erleben und Verhalten des Individuums betont. Bereiche der Sozialpsychologie sind:
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Der Hawthorne-Effekt beschreibt den Einfluß des Beobachters auf den Beobachteten ausschließlich aufgrund der Tatssache, dass eine Beobachtung stattfindet. Der Effekt geht auf ein Experiment um 1924 in den Hawthorne-Werken der Western Electric in Cicero/Illinois zurück. Die Forscher wollten wissen, ob verbesserte Lichtverhältnisse die Produktivität steigern können. Anfangs sah es danach aus, doch dann stellte sich heraus: Die Probanden arbeiteten nur besser, weil sie wussten, dass sie beobachtet werden. Der Effekt zeigt zugleich, dass Menschen eine erlernte Ansicht darüber haben, was ihre maximale Leistungskraft anbelangt und dass diese Grenze oft willkürlich gewählt ist. Man darf annehmen, dass die Hawthorne-Arbeiter schon unter Dämmerlicht ihr Bestes gaben. Aber jedes Mal, wenn die Forscher ein Experiment ankündigten, waren sie in der Lage, ihre Schaffenskraft zu steigern. |