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Entwicklung des Problemlösen - Literatur und Fußnoten

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Literatur: Oerter,R. & Schuster-Oeltzscher,M (1987). Gedächtnis und Wissen.
In R. Oerter & L. Montada (Eds.), Entwicklungspsychologie (S. 537-577)
München: Psychologie Verlagsunion.

 


Fußnoten

FN1 Cohen & Gelber (1975). Versuche mit Säuglingen denen ein Bild solange dargeboten wurde, bis das Habituierungsphänomen ( Nachlassen der Aufmerksamkeit ) eintritt. Danach wird das Bild in eine neue Bilderfolge eingereiht. Durch unterschiedliche Fixierungsdauer, sieht man ob der Säugling das vertraute Bild wiedererkennt.

FN2 Im semantischen Gedächtnis ist z.B. das Wissen über Regeln und Anordnungen und das meiste schulische und berufliche Wissen gespeichert.

FN3 Synästesie : Vermischung von Sinnesmodalitäten Wahrnehmung eines Sinneseindrucks der gar nicht gereizt wurde. z.B. Farbenhören

FN4 Kagan 1979 siehe Versuch S.544 im Oerter/Montada

FN5 Das Lesen ist ein sehr anschauliches Beispiel zur Erhöhung der Einzelelemente einer Einheit (Chunkbildung). Bei Kindern die Lesen lernen, bildet noch jeder Buchstabe eine Einheit, dann werden Wörter als Einheit erkannt und zuletzt bestehen Einheiten aus Wortgruppen oder gar ganzen Satzteilen. Genauso wie sich hierbei die Lesegeschwindigkeit steigert, erhöht die Chunkbildung im KZS die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit.

FN6 Der Strategiebegriff nach Naus und Ornstein (1983) :" aufgabenbezogene Kognitions- und Verhaltensaktivitäten, die das Subjekt willentlich einsetzt, um die Gedächtnisleistung zu verbessern ".

FN7 siehe den Versuch S 549 im Oerter/Montada

FN8 Bower et al. zeigten 1969, daß sich die Gedächtnisleistung durch eine hierarchische Gliederung des Materials um bis zu 40 % verbessert.

FN9 siehe den Versuch S 549 im Oerter/Montada

FN10 Wahrscheinlich können sich viele an frühe Ereignisse erinnern, bei denen sie/er sich in irgendeiner Weise wehgetan oder sogar verletzt hat. Hierbei ist die Gedächtnisleistung nicht durch einen willentlichen Akt bedingt, sondern hängt mit der Bedeutsamkeit des Ereignisses zusammen

FN11 Leider hängen das Wissen über günstige Gedächtnisstrategien und ihre Anwendung nicht zwangsläufig zusammen. (dummerweise !). (Salatas & Flavell 1976, Cananaugh & Borkowski 1980)

FN12 Hier finden wir auch den Grund, warum wir uns nur selten an Ereignisse vor dem dritten Lebensjahr erinnern können.



Aktualisiert ( Dienstag, den 11. August 2009 um 13:54 Uhr )  

nice to know

Der Kobraeffekt beschreibt die Tastache, dass Interventionssmechanismen erstaunlicherweise abweichende oder gar gegenteilige Effekte bewirken können. Während der Zeit der britischen Kolonialherrschaft in Indien  gab es eine Schlangenplage. Der britische Gouverneur setzte daraufhin ein Kopfgeld auf jede erlegte Kobra aus. Die pfiffigen Inder züchteten daraufhin die Schlangen, um sie anschließend zu enthaupten und die Prämie zu erhalten. Als die Britten diesen Mechansimus entdeckten, wurde die Prämie abgesetzt. Als Folge dessen, ließen die Züchter alle Kobras frei, die sie noch besaßen. Die anschließende Plage war schlimmer als die davor.